Sabine Emmerich studierte von 1994 bis 2003 an der Hamburger Kunsthochschule für Bildende Künste.

Anlässlich der Ausstellung  „Monets Vermächtnis“ in der Hamburger Kunsthalle zeigte Sabine Emmerich ihre „Hofportraits“ von Hühnern. Im klassischen Seitenprofil aufgenommen förderte sie dabei eine überraschende Individualität des Federviehs zutage. Anders als bei ihren späteren Hasenportraits, in denen sich das individuelle Gesicht überraschenderweise erst nach längerem Hinsehen offenbart. Sabine Emmerichs Tierportraits sprechen damit mehrere Themen gleichzeitig an: einerseits die Projektion menschlicher Individualität im Tier, andererseits das Vorurteil animalischer Gleichheit, dem vor allem die Massentierhaltung Vorschub leistete. Zwischen Kuscheltier und bloßem Nutztier, intimen Menschenfreund und Nahrungslieferant geben Sabine Emmerichs Portraits Einblicke in Leben, Sterben und Vorstellung vom Haustier.                                                                                          Wolf Jahn,  Hamburg 2003

 

 

 

 

 

Hofportraits 1

Die Hähnchen von Wiesenhoff

Kaninchenportraits 1


Kaninchenportraits 2

Die Milchkühe aus Dipshorn